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Aktuelle Projekte

  • Im Rahmen der Forschungsgruppe „Evidenzpraktiken in Wissenschaft, Medizin, Technik und Gesellschaft“ (FOG 2248) ist das Folgeprojekt „Die De- und Restabilisierung von Evidenz in der Coronakrise“ durch die DFG im Mai 2021 bewilligt worden.
    Das Projekt will ergründen, wie biomedizinische Evidenz unter den Bedingungen der und in Bezug auf die Coronavirus-Pandemie benötigt, erzeugt, dargestellt sowie öffentlich und professionell verhandelt wird. Evidenzpraktiken werden in vier öffentlichen Räumen untersucht: Im Wissenschaftssystem (TP1, Müller), in der Medizin (TP2, Gadebusch Bondio), in der journalistischen Berichterstattung der Massenmedien (TP3, Bilandzic & Kinnebrock) sowie in den Diskursen der sozialen Medien (TP4, Dickel). Damit will das Projektpaket einen wissenschaftlichen und wissenschaftspolitischen Beitrag zur analytischen Aufarbeitung der gesellschaftlichen Verhältnisse in der Coronakrise leisten.
     Das Ziel des medizinethischen T2P ist es zu prüfen, welche Rolle das Erfahrungswissen von klinisch Tätigen und von COVID-19 Betroffenen für die Destabilisierung klassischer Evidenzhierarchien einerseits und für die Restabilisierung von Handlungs- und Orientierungssicherheit andererseits spielt.

  • Im März 2021 startete das Mentoring-Programm für Wissenschaftlerinnen der kongolesischen Université Evangelique en Afrique (UEA) in Kooperation mit der Universität Bonn. Initiiert wurde dieses Kooperationsprogramm von der Bonner Biochemikerin Prof. i. R. Dr. Brigitte Schmitz, die sich für die Mediziner*innen-Ausbildung im Kongo engagiert. Die Idee, ein Mentoring-Programm für Nachwuchswissenschaftlerinnen zu etablieren, entstand in Zusammenarbeit mit Wissenschaftler*innen des ‚Centre  d´Excellence Denis Mukwege‘. Das 2019 an der UEA entstandene Zentrum ist nach dem kongolesischen Friedensnobelpreisträger Denis Mukwege benannt, der sich für die gynäkologische und psychologische Behandlung von Kindern, Mädchen und Frauen einsetzt, welche als Opfer sexueller Kriegsgewalt brutale Vergewaltigungen und Genitalverstümmelungen erlitten haben. Das Mentoring-Kooperationsprogramm wurde von Prof. Schmitz, Dr. Martina Pottek, Berit Stoppa, der Prorektorin für Internationales Prof. Dr. Birgit Ulrike Münch und Prof. Dr. Dr. Mariacarla Gadebusch Bondio konzipiert und mit den Kolleginnen der UEA bei der DAAD erfolgreich beantragt. Die Finanzierung erfolgte durch das Referat Menschenrechte/Genderfragen des Auswärtigen Amtes im Rahmen der Förderlinie Division 006 für Menschenrechte. Die Auftaktveranstaltung an der UEA wurde von Professorin Germaine Furaha, der Leiterin des Centre d´Excellence Denis Mukwege, am 9. März 2021 eröffnet.

  • DFG-Sonderforschungsbereich 1369 „Vigilanzkulturen. Transformationen – Räume – Techniken“; Sprecher: Prof. Dr. Arndt Brendecke / Teilprojekt C02: „Vigilanz als Ideal, Strategie und Methode in der medizinischen Kultur der Vormoderne“; Teilprojektleiterin: Prof. Dr. Mariacarla Gadebusch Bondio; Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Dr. des. Katharina-Luise Förg

    Mehr Informationen:

  • DFG-Forschungsgruppe 2448 „Evidenzpraktiken in Wissenschaft, Medizin, Technik und Gesellschaft“; Sprecherinnen: Prof. Dr. Karin Zachmann und Prof. Dr. Mariacarla Gadebusch Bondio / Teilprojekt 1: „Die Kritik an der Evidenzbasierten Medizin und die Diversifizierung medizinischer Evidenzpraktiken“; Teilprojektleiterin: Prof. Dr. Mariacarla Gadebusch Bondio; Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Dr. Saana Jukola; Wissenschaftliche Hilfskraft: Phillip H. Roth; Studentische Hilfskraft: Kim Friele

    Mehr Informationen: http://www.evidenzpraktiken-dfg.tum.de

Abgeschlossene Projekte

  • DFG-Forschergruppe „Natur in politischen Ordnungsentwürfen: Antike – Mittelalter – Frühe Neuzeit(FOR 1986); Sprecher: Prof. Dr. Beate Kellner und Prof. Dr. Andreas Höfele / Teilprojekt 7: „Medicus politicus – ärztliche Entwürfe zum Schutz und zur Verbesserung der menschlichen Natur in Zeiten der Krise“; Teilprojektleiterin: Prof. Dr. Mariacarla Gadebusch Bondio; Wissenschaftlicher Mitarbeiter: Manuel Förg, M.A.; Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Katharina-Luise Link, M.A.

    Mehr Informationen: http://www.for1986.uni-muenchen.de/index.html

  • Forschungsverbund ForGenderCare (gefördert vom Freistaat Bayern); Sprecherinnen: Prof. Dr. Irene Villa und Prof. Dr. Barbara Thiessen / Teilprojekt 2: „Die Sorge um die Fürsorge: bis zum Ende über sich verfügen... Geschlechterspezifische Vorstellungen von Autonomie, Verantwortung und Vulnerabilität“; Teilprojektleiterinnen: Prof. Dr. Mariacarla Gadebusch Bondio und Prof. Dr. Susanne Kinnebrock

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  • DFG-Projekt „Homo perfectus – medical utopias and practices in dealing with nature“ (GA 1086/7-1) (Januar 2017 bis Dezember 2019); Leitung: Prof. Dr. Mariacarla Gadebusch Bondio; Wissenschaftlicher Mitarbeiter: Prof. Dr. Kay Jankrift; Wissenschaftliche Hilfskraft: Katharina-Luise Link, M.A.
  • DFG-Projekt „Gabriele Zerbis De cautelis medicorum opus perutile (1495). Zur Genese und Entwicklung des Achtsamkeitstopos in der medizinischen Ethik“ (GA 1086/3-1;) Projektleitung: Prof. Dr. Mariacarla Gadebusch Bondio
  • Deutsch-französisches DFG-Programm in den Geistes- und Sozialwissenschaften: Errors and mistakes – a cultural history of fallibility (Faillibilité et culture des erreurs dans la médecine. Aspects historiques, épistémologiques et éthiques, 1500-1650 (GA 1086/6-1 ; 2011-2014)) Projektmanagement: Mariacarla Gadebusch Bondio (Deutschland), Roberto Poma (Frankreich)
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